The Last Guardian – Worte und Musik | Titel 3 – Forest

Mit knapp drei Minuten Länge darf ich Euch heute wieder einen durchaus etwas längeren Titel präsentieren, indem ich Euch an die Hand mit in den Wald, englisch Forest genannt, nehme.

Ein Titel, der für mich Suche nach Einklang bedeutet, gleichsam diesen Einklang nicht im Finden, sondern in der eigentlichen Suche findet. Auch hier, wie so oft, ist der Weg das Ziel. Einmal mehr sehr gelungen musikalisch interpretiert und umgesetzt. Und hoffentlich genauso gelungen ist mein einleitender Kommentar. Doch dieses Einzuschätzen liegt nunmehr einzig und alleine bei Euch.

Die Schwerpunkte dieses Mal:

– Zur Übertreibung/ Überdeutung von Szenen, Film und Videospiel, durch die Musik
– Welchen Einfluss die künstlerische Gestaltung auf den Kompositionsprozess hat
– Einen Wald, den es als solchen im Grunde nicht gibt. Es sind Lichtungen!
– Eine nahtlose Spielwelt ohne Ladepausen

Doch jetzt Ohren auf für Takeshi Furukawas Forest auf dem Album The Last Guardian.

3 comments on The Last Guardian – Worte und Musik | Titel 3 – Forest

  1. Henning Strauß sagt:

    Hallo TeeJay,
    Mein neuer Kommentar. Also ich kann nur bekräftigten das die Wahrnehmung wirklich differenziert ist.

    Anstelle eines Waldes müsste ich persönlich eher an eine, weite Landschaft denken. Ein Himmel klar, wenige Wolken und eine angenehme, warme Luft.

    1. TeeJay sagt:

      Hallo Henning,

      nach diesem Kommentar bin ich schon ganz gespannt, was Du mit dem nächsten Titel assozieren wirst. Und es scheint sich durch Deine Beschreibung einmal mehr zu bestätigen, dass jedes Individuum durch seine ureigene Lebensgeschichte unterschiedliche Vorstellungen besitzt und persönliche innere Bilder sein eigen nennt. Dankeschön!

      1. Henning Strauß sagt:

        Hallo TeeJay,
        danke für deine Antwort auch hier – zum dritten Male.

        Ich bin natürlich auch gespannt. Als Ergänzung: du hast die Überladung und die Interpretation/ Wahrnehmung angesprochen. Für die Überladung kann ich dir in Teilen zustimmen, doch was ich dazu auch sagen will. Neben dem sich selbst steigernden Bombast kommt eine Form von Entropie. Entropie in Form von negativer Leere, wo die Musik nicht wirklich was aussagt.

        Sicher ich bin nicht in Musiktheorie ausgebildet, aber es fällt mir auf das bei gewissen westlichen Filmen die Musik einfach „seelenlos“ bleibt.

        Dann die Wahrnehmung. Ja, das Stück heißt zwar „Forest“ = Wald, aber für dich folgende Gegenfrage: hast du denn einige Beispiele parat, die belegen wo deine Wahrnehmung sich davon differenziert was der Künstler intendiert hat?

        Hier bei „Forest“ kann ich nur dank deiner Worte zwar einen Wald vorstellen, wenn ich wörtlich daran denke. Aber als ich die Musik hörte, kam eben eine ganz andere Interpretation zu Stände. Belegen möchte ich meine Interpretation folgendermaßen:

        Wenn ich an einen Wald denke, brauche ich etwas stärkeren Wind, der die Blätter zum Rauschen bringt. Dazu Vogelstimmen in Hülle und Fülle, so unterschiedlich wie möglich. Ein wenig Baumknacken + eher leise gestimmte Violinen und andere Streichinstrumente. Dazu vielleicht eine oder zwei Klarinetten.

        Ein Wald ohne dies, wäre für mich nicht wirklich musikalisch auch ein „Wald“.

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